Was die Investitionen in Technologie und Innovation betrifft, so haben die meisten Unternehmen in den letzten 3 bis 5 Jahren Projekte durchgeführt, die sich hauptsächlich auf die Digitalisierung von Prozessen, die Automatisierung von Abläufen und die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen konzentrierten. Fast alle Unternehmen sind noch dabei, Möglichkeiten in diesen Bereichen auszuloten. Die am häufigsten verfolgten Ziele sind Energieeffizienz, Verbesserung der Kundenerfahrung und Erweiterung des Produktportfolios. Die Investitionsintensität in Forschung und Entwicklung ist mäßig: Die meisten Unternehmen wenden zwischen 1 und 3 % ihres Umsatzes für solche Initiativen auf, und nur in einem Fall wird die 5 %-Schwelle überschritten. Für die nächsten drei Jahre bleiben die Investitionsrichtungen konsistent: Digitalisierung und digitale Transformation haben für fast alle Unternehmen oberste Priorität, gefolgt von Nachhaltigkeit und der Einführung neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge. Die Analyse zeigt klare Investitionsprioritäten auf, die sich auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit konzentrieren. Die Unternehmen richten ihre Bemühungen auf neue Technologien, Automatisierung und digitale Lösungen, um die betriebliche Effizienz zu verbessern, während sie gleichzeitig erhebliche Investitionen in ESGInitiativen tätigen. Digitale Innovation - insbesondere durch die Entwicklung von Plattformen, mobilen Apps und Partnerschaften mit Tech-Start-ups (einschließlich KI) - ist der Haupttreiber der Transformation im Einzelhandel. Die Entwicklung des Humankapitals wird angesichts der Herausforderungen, die der Mangel an qualifiziertem Personal mit sich bringt, für die Unterstützung dieses Wandels immer wichtiger. Strategische Richtungen konvergieren in Richtung eines effizienteren, verantwortungsvolleren und wettbewerbsfähigeren Geschäftsmodells, bei dem Technologie und soziale/ökologische Auswirkungen einander ergänzen, um ein langfristiges nachhaltiges Wachstum zu unterstützen. Der Sektor Einzelhandel ohne Fachgeschäfte (NACE 4711), der von großen Lebensmitteleinzelhandelsketten dominiert wird, macht erhebliche Fortschritte bei der Integration von ESG-Prinzipien (Umwelt, Soziales, Governance) und trägt aktiv zur Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit der rumänischen Wirtschaft bei. Die Unternehmen dieses Sektors haben kohärente Strategien zur Verringerung der Umweltauswirkungen, zur Unterstützung von Gemeinden und zur Gewährleistung einer verantwortungsvollen Unternehmensführung eingeführt und stellen erhebliche Mittel für Projekte mit sozialen und ökologischen Auswirkungen bereit. Die ESG-Analyse ergab wichtige Handlungsfelder wie Bildung, Umweltschutz, Unterstützung gefährdeter Gemeinschaften, Investitionen in grüne Energie und die Kreislaufwirtschaft. Investitionen in die betriebliche und logistische Effizienz werden zwar nicht in allen Antworten explizit hervorgehoben, sind aber durch umgesetzte Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte offensichtlich: Die Einführung von Self-CheckoutSystemen, ERPSystemen und Initiativen zur Datenzentralisierung sind konkrete Beispiele, die zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung beitragen. Diese Initiativen sind eine Antwort auf den wachsenden Bedarf an Prozessoptimierung in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld.
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